Ärztliche Betreuung

Ärztliche Betreuung durch

Maik Huneke

Unser Arzt Maik Huneke betreut seit 2004 die Patienten im Waldhotel Bärenstein. In den ersten Jahren war er in der Praxis seines Vaters, Dr. Jürgen Huneke, tätig, der über 40 Jahre die Gäste des Hotels versorgt hat. Im Jahre 2009 hat Maik Huneke eine neue Praxis in Horn-Bad Meinberg eröffnet und die Patienten seines Vaters übernommen. Er ist verheiratet und hat 3 Kinder.

Seine Fachgebiete umfassen die Allgemeinmedizin, Rettungsmedizin (Notarzt), Neuraltherapie nach Huneke (Ausbilder der IGNH), biologische Krebstherapie, orthomolekulare Medizin, Ozontherapie.

Beruflicher Werdegang:

1994 Abitur

1994 bis 1996 Beginn des Medizinstudiums an der Semmelweiss Universität in Budapest

1996 bis 2001 Fortführung und Abschluss des Medizinstudiums an der Ernst-Moritz Arndt Universität in Greifswald

2001 wissenschaftl. Mitarbeiter des anatomischen Instituts der Universität Greifswald

2002 bis 2003 Assistenzarzt der Chirurgischen Klinik der Universität Greifswald

2003 bis 2004 Assistenzarzt am Klinikum-Lippe in der Abteilung für Innere Medizin

(Schwerpunkte Intensivmedizin, Geriatrie und Onkologie), Tätigkeit als Notarzt am Standort Bad Salzuflen

2004 bis 2009 Tätigkeit in der Praxis für Allgemeinmedizin und Naturheilverfahren meines Vaters Dr. Jürgen Huneke sowie Dr. Renate Pohlen.

seit 2009 Facharzt für Allgemeinmedizin Niederlassung in eigener Praxis in Horn-Bad Meinberg

Angebot Arztpraxis Maik Huneke

Die Praxis bietet neben dem klassischen Spektrum einer Hausarztpraxis folgende Leistungen an:

  • Neuraltherapie nach Huneke
  • Adjuvante Krebstherapie
  • Ozontherapie
  • Messung des VNS / HRV – „Stresstest“
  • Eigenbluttherapie
  • Allergietests und Nahrungsmittelunverträglichkeiten
  • Ultraschall
  • spezielle Laboruntersuchungen
  • Infusions- und Aufbaukuren
  • Frischzellextrakte
  • Herz- und Kreislaufuntersuchungen
  • Reisemedizinische Beratung
  • Impfberatung, Impfungen

Zu den einzelnen Therapieverfahren:

Nauraltherapie  

Bei der Neuraltherapie nach Huneke handelt es sich um ein modernes Naturheilverfahren. Genauer gesagt um ein Regulationsverfahren.

Die Neuraltherapie nach Huneke (NTH) führt durch einen Reiz zu einer Reaktion des vegetativen Nervensystems und verändert dadurch dessen Funktion. Die Regulation des Körpers wird dadurch verändert, daher der Begriff „Regulationsverfahren“.

Auch die Akupunktur und die Osteopathie sind Regulationsverfahren.

Da das vegetative Nervensystem alle Vorgänge im Körper steuert oder beeinflußt, auch bei Erkrankungen und Schmerzen, kann eine Optimierung oder Wiederherstellung der normalen Funktion zu einer Linderung oder Heilung von Erkrankungen oder Schmerzen führen.

Wichtig ist dabei den Reiz an der entsprechenden Stelle des vegetativen Nervensystems zu setzen oder zu entfernen (Störfeldtherapie).

In der Schweiz gilt folgendes:

Die Leistungspflicht für die lokale und segmentale Neuraltherapie ist nun explizit im Anhang 1 KLV erwähnt seit 1.7.2011 (als unumstrittene, schulmedizinische diagnostische und therapeutische Lokalanästhesie). Dieser Eintrag ist definitiv und ohne zeitliche Limitation.

Was Sie von Neuraltherapie erwarten können:
Da es sich bei der Neuraltherapie um ein modernes Regulationsverfahren mit Einflußnahme auf alle Regelkreise des Organismusses wie nervales, hormonelles, muskuläres, circulatorisches und lymphatisches System handelt, sowie auch auf Skelett, Verdauungs-und Ausscheidungs-organe Einfluß nimmt, ist die Einsatzmöglichkeit breit gefächert.

Im Einzelnen können mit der Neuraltherapie folgende Erkrankungen behandelt werden:

Kopf: Kopfschmerzen, Migräne, Kopfdruck, Folgen von Gehirnerschütterungen und Schädelbrüchen wie Schwindel, Gleichgewichtsstörungen oder Epilepsie als Unfallfolge. Arteriosklerose des Gehirns und Zustand nach Schlaganfall (nur Besserung der geistigen und körperlichen Beweglichkeit). Manche Formen von Kreislaufstörungen, Haarausfall, Trigeminusneuralgien, Fazialislähmungen, Schlaflosigkeit.

Augen: Glaukom (Grüner Star) und alle entzündlichen Augenerkrankungen wie Neuritis, Iridozyklitis, Keratitis, Skleritis, usw.
Ohren: Akute und chronische Mittelohrentzündungen, vom Ohr ausgehende Gleichgewichtsstörungen (Menière), Ohrensausen und andere Ohrgeräusche, Schwerhörigkeit.

Nase: Heuschnupfen, Ozaena (Stinknase), chronischer Schnupfen, Verlust des Geruchsvermögens, Nebenhöhleneiterungen.

Hals: Schilddrüsenvergrößerung (Kropf) mit oder ohne Schilddrüsenüberfunktion (Basedow), aber auch hochgradige Nervosität mit Heulzwang und Angstzuständen. Chronische Mandelentzündungen, ständiges Druck- und Fremdkörpergefühl im Hals. Peitschensyndrom nach Auffahrunfällen.

Brust: Bronchialasthma, Herzasthma, Angina pectoris, Herzstiche, Herzbeklemmung, Zustand nach Herzinfarkt, Herzneurose (nervöse Beschwerden ohne erkennbare Ursache), Herzmuskelentzündung, Silikose (Staublunge), Emphysem, gewisse Formen der Lungentuberkulose.

Bauch: Leber-und Gallenleiden, Beschwerden nach Gelbsucht, Magen- und Zwölf- fingerdarmgeschwüre, Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse, Magenneurose, chronische Verstopfung, chronischer Durchfall, Kolitis.

Unterleib: Bei Frauen Entzündungen der Gebärmutter, Eileiter und Eierstöcke, Periodenschmerzen, Ausfluß, Krankheiten, die nach Fehlgeburten oder schweren Entbindungen aufgetreten sind, Kinderlosigkeit, sexuelle Störungen, Schwangerschaftserbrechen, Neigung zu Fehlgeburten. Beim Mann Prostata-(Vorsteherdrüsen-)vergrößerungen und -entzündungen,Impotenz. Nierenerkrankungen. Blasenleiden wie Reizblase, auch Bettnässen.

Gelenke: Arthrosis deformans (Alters-und Abnutzungserkrankungen mit Zackenbildung)

Wirbelsäule: Zervikalsyndrom, Spondylosis, Osteochondrosis, Bandscheibenschaden

Muskeln: Bechterew´sche Krankheit, Kreuzschmerzen, Alters-Hüftleiden (Cox-arthrose),Hexenschuß, Kniebeschwerden, Gelenk-und Muskelrheuma, Arthritis, Steißbeinschmerzen, Bänderzerrungen, Muskelrisse und deren Folgen. Knochenhauterkrankungen (z.B. Tennisellenbogen) nach überanstrengung und Unfällen, Amputationsstumpfschmerzen, organische Durchblutungsstörungen an Armen und Beinen, Sudeck´sche Krankheit, Gefäßkrämpfe, Lymphabflußstauungen, Sportverletzungen.

Haut: Chronische Hautleiden (wie Ekzem), Narbenschmerzen, Keloidnarben, Entzündungen aller Art, After-und Scheidenjuckreiz, Hämorrhoiden- Beschwerden, Thrombosen, Furunkel, Schmerzen nach Gürtelrose, Warzen, schlecht heilende Wunden, offene Beine.
Nerven: Neuralgien aller Art, Nervenentzündungen, Ischias, Gemütsveränderungen nach Krankheiten oder Operationen, „nervöse“ Organleiden, Gefühlsstörungen, funktionelle Erkrankungen, Schmerzzustände aller Art, Polyneuropathien.

Allgemeinerkrankungen: Allergien, „vegetative Dystonie“, krankhaft vorzeitiges Altern, Alters-und Abnützungserkrankungen, Leistungsknick, postoperative Krankheiten, Störungen der Hormondrüsen, Wetterfühligkeit und Föhnkrankheit.

Gefäße: Arterielle und venöse Durchblutungsstörungen, Krampfadern, Unterschenkel-geschwüre.

Biologische Krebstherapie

Im Rahmen einer ganzheitlichen oder biologischen Krebsbehandlung steht die Stärkung des Körpers im Ganzen und im Besonderen des Immunsystems im Vordergrund. Zusätzlich kommen aber auch Methoden zur Anwendung, welche die Krebszellen direkt schädigen ohne die gesunden Zellen des Körpers anzugreifen, oder Behandlungen welche gesunde Zellen schützen können.

Mit der ganzheitlichen Krebstherapie wird eine Bekämpfung des Krebsleidens ohne zusätzliche Schädigung des gesunden Körpers angestrebt.

Zu den angewandten Verfahren zählt neben der Neuraltherapie die Thymustherapie, Misteltherapie, Procain-Infusionen, Artesunat, Vitalstofftherapie, Hochdosis-Vitamin-C Infusionen, Enzymtherapie und Ernährungsanpassung (nach glykämischem Index).

Da der Beginn der begleitenden Therapie mit täglichen Untersuchungen und Therapien durchgeführt wird, bietet sich eine vor Ort Therapie im Hause Bärenstein mit der Möglichkeit der Entspannung und Ruhe bei täglicher ärztlicher Betreuung an.

Frischzellkuren – Thymus

Aufgrund der Evolutionsgeschichte sind die innerhalb der Zellen ablaufenden biochemischen Prozesse von Mensch und anderen Säugetieren sehr ähnlich (>98%). Über lange Zeit wurde z.B. Insulin von Schweinen zur Behandlung von Diabetes verwendet.

Die von Schweinen gewonnenen Frischzellextrakte enthalten Substanzen aus dem Inneren der Zellen und stärken die jeweiligen Organe in unserem Organismus, indem sie in die Zellen gelangen und dort direkt ablaufende Prozesse unterstützen und eventuell fehlende Substanzen ersetzen. Die Frischzellextrakte unterstützen dabei gezielt die jeweiligen Zellfunktionen. Dadurch kommt es zu einer nachhaltigen Stärkung und Regeneration der jeweiligen Organfunktionen.

Am bekanntesten ist die Behandlung mit Thymusfrischzellextrakten zur Stärkung des Immunsystems als Therapie oder Prophylaxe.

Aber auch alle anderen Organsysteme können individuell therapiert werden. Zur nachhaltigen Stärkung aller Lörperfunktionen kann eine Frischzellkur erfolgen.

Bei Frischzellextrakten handelt es sich im Unterschied zu den ehemals verwendeten Frischzellen nicht um ganze Zellen. Die Zellhüllen mit möglichen Antigenen werden bei der Herstellung entfernt. Es werden nur die Substanzen aus dem inneren der Zelle gewonnen. Die Behandlung mit Frischzellen bietet ein gewisses Risiko, da die verwendeten fremden Zellen auf Ihrer Oberfläche Strukturen (Antigene) besitzen, auf die unser Immunsystem mit einer allergischen Reaktion reagieren kann.

Dieses Problem besteht bei den verwendeten Zellextrakten nicht!

Vitalstoffe

Orthomolekulare Medizin ist nach Linus Pauling „die Erhaltung guter Gesundheit und Behandlung von Krankheiten durch die Veränderung der Konzentrationen von Substanzen im menschlichen Körper, die normalerweise im Körper vorhanden und für die Gesundheit erforderlich sind.“

Bereits in der Normalbevölkerung tritt unter der normalen Ernährung ein Mangel an einzelnen Vitaminen und Nährstoffen auf. Dabei handelt es sich allerding in den allermeisten Fällen um einen nur latenten Mangel ohne manifeste Erkrankung wie Skorbut. Allerdings führt dieser leichte Mangel zu einem nicht mehr optimal ablaufenden Stoffwechsel im Körper. Normalerweise macht sich dies nur bei Stress oder mit Störungen wie Schlappheit, Druckkopfschmerz oder ähnlichem bemerkbar.

Meist wäre auch hier eine ausreichende Zufuhr an Vitaminen und Nährstoffen hilfreich.

Diagnostik:

Zur Diagnostik eines Vitaminmangels bedarf es aus meiner Sicht keiner aufwendigen und teuren Diagnostik.

In der Regel genügt die Blutuntersuchung auf 1,25 OH Vitamin D und auf Homocystein um einen allgemeinen Mangel festzustellen.

Diese beiden Parameter lassen sich schnell, einfach und mit einem relativ kleinen finanziellen Aufwand untersuchen.

Ozontherapie

Beim der Ozon-Eigenblutinfusion wird Blut aus der Vene in ein Glasgefäß steril entnommen. Dieses Blut wird innerhalb dieses Gefässes mit Ozon behandelt und danach wieder in die Vene zurückgegeben.

Das Ozon stimuliert direkt die Immunzellen im Blut und führt so zur Freisetzung immunstimulierender Substanzen aus diesen Zellen. Nach der Reinfusion in den Körper führt dies zu einer direkten Stimulation des gesamten Immunsystems. Zusätzlich führt das Ozon zu einer verbesserten Abgabe von Sauerstoff im Gewebe aus dem Blut. Dadurch kommt mehr Sauerstoff in die Organe. Dies führt zu einer Verbesserung der Organtätigkeit und der Aktivität des Körpers insgesamt. Der Effekt ist in der Regel am selben oder am nächsten Tag deutlich zu beobachten.

Die Durchblutungsverbesserung führt zu einer sehr schnellen Verbesserung des Allgemeinbefindens und der Leistungsfähigkeit insgesamt.

Der Effekt hält nach einer Infusionsserie von 5 Infusionen etwa 4-6 Wochen an.

Sehr Effektiv ist die Infusion in Verbindung mit einer Hochdosis Vitamin-C Infusion bei grippalen Infekten. In der Regel merkt man am selben Tag eine erhebliche Besserung und ist am nächsten Tag wieder fit.

VNS / HRV – Stresstest

VNS steht für vegetatives Nervensystem und HRV für heart rate variability, zu deutsch Herzfrequenzvariabiltität.

Diese komplexen Begriffe stehen für das einzige schulmedizinische Verfahren zur Darstellung unseres Stresszustandes. Und das binnen weniger Minuten. In Skandinavien und Nordamerika zählt dieses Verfahren zu den Goldstandards der Herzdiagnostik.

Das vegetative Nervensystem steuert alle Prozeße die wir nicht bewußt steuern, also Verdauung, Temperatur, Durchblutung, etc.

Dies geschieht durch 2 Anteile des VNS, dem Sympathikus und dem Parasympathikus.

Dabei kann man den Sympathikus vereinfacht als Stressanteil und den Parasympathikus als Entspannungsanteil bezeichnen.

Die beiden drücken das Pendel der Regulation unseres Körpers in die eine oder andere Richtung mit unendlich vielen Möglichkeiten, da es keine festen Einstellungen gibt.

Das Pendel kann in beliebig vielen Positionen sein und steht niemals fest.

Mittels VNS-Messung kann zum einen die Position des Pendels bestimmt werden. Zum anderen auch die Regulationsmöglichkeiten des Körpers, also vereinfacht die Belastungskapazität.

Die VNS-Messung stellt eine ausgezeichnete präventive Diagnostik dar!

Die Messung kann frühzeitig eine Belastung feststellen, noch lange bevor andere diagnostische Verfahren dies tun. Zusätzlich zeigt die Messung an, ob eine Therapie erfolgreich ist oder nicht.

Im Idealfall zeigt sich ein guter Zustand mit einem gesunden leichten pendeln der Herzfrequenz.

Im Falle eines leicht bis mittelgradig erhöhten Stressindexes, also einem einge-schränkten pendeln, werden Maßnahmen gegen den Stress wie Bewegung empfohlen.

Das Besondere an der VNS Messung ist, daß im Verlauf genau gezeigt werden kann, ob diese Maßnahmen erfolgreich sind oder nicht. Dies steigert auch enorm die Motivation weiter zu machen. In meinen Augen stellt die VNS-Messung eines der wenigen wirklich präventiven diagnostischen Verfahren dar. Es können Belastungen frühzeitig erkannt werden und der Erfolg von Maßnahmen kann valide überprüft werden.

Aus diesem Grund wird die Messung auch von der Bundesärztekammer empfohlen.

Alle privaten Kassen wie auch die Beihilfe tragen die Kosten. Die gesetzlichen Kassen leider bislang noch nicht.